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Einige von Euch mögen sich wundern, was mit Bryan los ist. Er fing seine Reise in Kalifornien an, fuhr nach Norden durch Oregon und Washington, und machte seinen Weg durch die USA durch Texas und Louisianna auf dem Weg zur Ostküste. Wir hörten von ihm zuletzt von Asheville North Carolina, ehe er nichts mehr von sich hören liess.
Bryan fuhr nördlich von Asheville auf einem Seitentrip um Freunde in New York zu besuchen, und hatte einen unglücklichen Unfall. Irgendwie verletzte er sein Bein recht schwer. Diese Verletzung war kritisch genug, so dass er seine Reise nicht fortsetzen konnte. Er flog zurück zur Westküste, wo er dort zu Hause behandelt und operiert werden konnte.
Ich war letzten Monat mit Bryan in Verbindung und kann mitteilen, dass sein Bein gut heilt. Bryan möchte gerne seine Reise fortsetzen und seinen Blog weiter schreiben, doch ist es ungewiss, wann dies geschehen kann.
Wir wünschen Dir alles Gute Bryan! Wir danken Dir, dass Du uns an Deiner Reise hast teilnehmen lassen.
Die Reste von Bryan’s Posts sind auf Englisch erhältlich.
Geschrieben von: Mike Leco
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Am nächsten Morgen war die Wolkendecke, die am Abend vorher verschwunden war, immer noch fort. Die Landschaft nördlich von Joseph sah sehr schön aus im Sonnenschein.
Ich startete also auf meinen langen Umweg nach Westen, Süden und Osten um den Hells Canyon Nationalen Park herum. Ich fuhr durch Halfway, Oregon – so genannt, weil es genau in der die Hälfte zwischen den Gemeinden Pine und Cornucopia liegt. In den 1990 er Jahren machte Halfway ein Geschäft mit Halfway.com um den Ort Halfway.com zu nennen. Doch bald darnach war das storniert und heute kennt man den Ort wieder als Halfway.
Endlich kam ich an der südlichen Spitze vom Hells Canyon an. Ich fuhr zum Aussichtspunkt über der Schlucht, ungefähr 24 km in den Park hinein. Nach cirka 13 km führte die Strasse in einen schattigen Wald und war mit Schnee und Eis gepackt und unpassierbar. Es wurde spät und ich fand einen Campingplatz nahe einer Waldzugangsstrasse. Ein Reh beobachtete mich, als ich mein Zelt aufbaute. Sie konnte sich nicht erklären was ich tat und schaute mich schräg an, lief in die Büsche und kam zurück, um wieder zu sehen, was da passierte. Es war als ob ich einen Hund dabei hätte.
Ich habe meine Künste in Feuer machen sehr verbessert, seit ich Justin beobachtete. Dies ist bis jetzt das Beste. Hier ist mein Aufbau:
Bitte sehen Sie die wichtige Zeltplane über dem Baumstamm. So bekommt man keine nassen Unterhosen. Ich fand auch dass kochen über einem Feuer sehr schwierig ist. Ein kleiner Campingkocher ist billig, zuverlässig und einfach zu gebrauchen.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Ich wachte sehr früh auf Donnerstagmorgen. Wie es sich herausstellte, ist mein Auto nicht sehr komfortable um darin zu schlafen. Ich überquerte den Fluss und hatte Frühstück in Clarkston, WA in einem Andenkenladen mit Café hinten. Ds Frühstück war preiswert und kräftig, die Leute waren freundlich. Ich erzählte der Kassierin dass ich gegen Süden fahren wollte nach Hells Canyon und sie schlug vor Wallowa Lake nahe Joseph, Oregon. Ich fuhr also weiter und war bald darauf in der Palouse. Die Palouse ist eine Region von kleinen gleichmässigen Hügeln in Ost Washington, West Idaho und Nord Oregon. Das Land ist voller Weizenfarmen. Die Strasse sah sehr gleich aus Kilometer nach Kilometer.
Ich fuhr gegen Süden und die Landschaft verwandelte sich in unendlich riesige Weizenfelder umringt von der niedrigen weitläufigen Palouse.
Ich fuhr südlich nach Joseph, Oregon. Der Ort ist nach dem Nez Perce Häuptling Joseph genannt. Chief Joseph ist berühmt für seinen im 19. Jahrhundert friedensvollen Widerstand zu der gewaltsamen Umsiedlung seines Stammes durch die US Armee von ihren einheimischen Ländern zu einer weit fortgelegenen und winzigen Reservation. Viele in seinem Stamm wollten Krieg anfangen als Antwort zu dieser Ungerechtigkeit, doch er predigte Frieden. Endlich gab es eine Auseinandersetzung und ein Krieg begann. Sein Stamm floh nach Kanada zu mit U.S. Soldaten, die ihnen folgten. Die Nez Perce hatten nicht genug warme Decken und Lebensmittel, und viele verrhungerten, nur 65 km von der kanadischen Grenze. Chief Joseph ergab sich mit den berühmten Worten,” Wo die Sonne jetzt steht, ich will nie mehr kämpfen.”
Der Stamm von Chief Joseph’s Nez Perce lebten in der Wallowa Gegend von Oregon. Während des Winters zogen sie von den Hügeln und den Hochebenen zum Tal hinunter, um der Kälte zu entgehen. Das Tal ist nun Chief Joseph Canyon genannt.
Weiter die Strasse entlang nach Joseph zu fiel die Temperatur und der Himmel wurde wolkig und nebelig. Ich schaute nach oben und sah einige seltsam geformte Wolken über mir. Dann gucke ich noch einmal und merkte, dass dies der Schnee auf den Wallowa Bergen war.
Ich weiss nicht, was ich von Joseph erwarten sollte. Es ist eins von den Orten die im Western Thema. gehalten sind. Die Hauptstrasse hat Ziegelstein oder Hüttenstein Hausfassaden und Läden und Restaurants mit Namen wie Stubbon Mule Saloon und Steakhaus, Cattle Country Quilts, Outlaw Restaurant aund Saloon, Iron Horse Mercantile. Alles ist sehr schön und die Leute sind freundlich. Doch suchte ich nach authentischer Nez Perce Geschichte und konnte es nicht finden. Ich nehme an, um das zu finden, muss ich die Colville indianische Reservation in Ost Washington besuchen, mehr als 480 km weit weg, wo die Nez Perce von Chief Joseph heute leben.
Ich fuhr durch den Ort nach Osten hin auf der Imanha Strasse, und nahm dann die Wallowa Bergstrasse südlich in den Hells Canyon Nationalen Park. Es regnete stark und der Nebel war wieder da. Nach ein paar Kilometern sahen die Strassenzeichen so aus:

Ich hielt an, um meine Landkarte zu sehen und ein Lastwagen hielt neben mir an. Der Fahrer wollte sehen, ob ich Hilfe brauchte. Ich fragte ihn, wohin ich wohl in Hells Canyon fahren sollte und er schaute sich mein Auto an und lachte.” Sie werden nicht durchkommen für mindestens einen weiteren Monat” sagte er.
Ich hatte geplant zwei Tage in Hells Canyon zu campen und durch den Canyon zu fahren und an der südlichen Seite herauszukommen und von dort nach Boise, Idaho zu fahren. Doch nun musste ich zurückfahren bis zur 84 Autobahn, dann zurück zur südlichen Ecke von Hells Canyon. Es ist ungefähr 330 km und 5 1/2 Stunden Fahrt.
Ich beschloss dem Vorschlag der Kassierin vom Frühstück zu folgen und diese Nacht am Wallowa See gerade südlich von Joseph zu campen.. Ich bin froh, dass ich das tat. Ich begreife nun, warum die Nez Perce nicht fortgehen wollten.


Der See ist spektakulär. Und das Wetter klärte sich auf. Es regnete ein bisschen, während ich mein Zelt aufbaute, doch bald wurde es trocken und die Wolken verschwanden.
Das ist nicht der einzige Grund, warum ich froh war, am Wallowa See zu bleiben. Das Wetter wurde als kalt und nass vorausgesagt, darum waren viele Motorheime im Campingplatz, und nur ein zweites Zelt. Deren Feuer war warm und ich ging hinüber, um hallo zu sagen. Mike und Mark waren Brüder, die durch Oregon fuhren, um Mark’s Tochter abzuholen, die gerade ihr Schuljahr an der Universität von Idaho in Moscow, Idaho abgeschlossen hatte. Sie waren schon vier Tage auf der Strasse. Mike und Mark, ursprünglich von einer Kleinstadt in Ohio, waren ein Teil einer reisenden Akrobatenfamilie als sie klein waren. Ihr Akt führte sie zu allen 49 Staaten (ausser Alaska). Sie waren oft im Fernsehen und berühmt zu der Zeit. . Dann nach dem Abitur entschied sich Mike dass er das Leben nicht weiter machen und dass er den Westen kennen lernen wollte. Darum fuhr er los allein wie ein Gegenteil meiner Reise, über den ganzen westlichen Teil der USA. , ehe er sich in Eugene, Oregon niederliess. Nach und nach folgten seine Geschwister und seine Eltern und nun lebt die ganze Familie in der Eugene Gegend.
Es wurde dunkel. Ich hatte geplant, in den nahegelegenen Ort Enterprise zu fahren, um dort zu essen. Ich erwähnte es zu Mike und Mark, doch die erlaubten mir nicht wegzufahren. Sie wollten unbedingt für mich kochen. Und darum ass ich Rippensteak, Kartoffeln, Zucchini, Sellerie (schau Mutti – Gemüse!) Chips, Bier und hatte die beste Gesellschaft. Mike und Mark sind sehr interessante Menschen, die wirklich die Natur lieben und sie haben einen Respekt fürs Leben, der ansteckend ist. Sie gaben mir eine Menge zu denken.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Ich verliess Spokane am frühen Mittwochabend und die Sonne ging schon unter. Ich hatte eine grossartige Zeit mit Justin, doch war es Zeit weiterzufahren. Ich weiss immer besser jetzt, wenn es Zeit ist abzufahren. Wie üblich konnte ich nicht früher loskommen und fuhr südlich die Strasse 195 hinunter. Ich bin mir nicht sicher was mit mir los ist, doch werde ich schnell müde. Nach 170 km kam ich zu dem Hügel, der die beiden Städte von Lewiston, Idaho und Clarkston, Oregon überblickt. Diese Orte, die nach den berühmten Erforschern Meriwether Lewis und William Clark benannt sind, liegen am Snake Fluss – der die Grenze zwischen Oregon und Washington (und weiter südlich, zwischen Oregon und Idaho) bildet. Es sah sehr nett aus, deshalb beschloss ich hier zu übernachten.

Links ist Lewiston, rechts ist Clarkston.
Es war ein ruhiger Mittwochabend in der Stadt. Die meisten Gaststätten waren geschlossen und die Kneipen waren recht leer. Ich schlief in meinem Auto auf dem Parkplatz von Walmart.
Reisetip: Walmart ist eine der grössten Kaufhausketten in der USA. Sie verkaufen alles von Kleidung zu Lebensmitteln zu Camping- und Sportsausrü stungen zu Dünger. Es gibt mehr als 4,000 Walmartgeschäfte in der USA (und 3,000 internationale). Walmart erlaubt es, dass Reisende auf ihren Parkplätzen die Nacht verbringen. Campers, Motorheime, Lastwagen, jeder ist willkommen. Wenn man einen Ort braucht um zu schlafen, ist das ein guter Ersatzplan. Es kostet nichts, es ist sicher. Und am Morgen kann man deren Toilette benutzen.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Mein Vater hat mich gestern angerufen. Es scheint, als ob der Van, auf den ich gewartet habe dass er repariert wird und für den ich mein Auto eintauschen wollte, ein totaler Verlust ist. Das heisst, dass die Reparatur mehr kosten würde als der Van wert ist. Darum bekomme ich nicht den Van, doch brauche ich auch nicht länger in Washington verbringen. Ich fühle mich wie ein Kind, das auf sein Zimmer gehen musste ohne Abendessen, doch das aus dem Fenster floh; frei doch immer noch hungrig. Ich könnte wahrscheinlich mein Auto bei einem Automobilhändler umtauschen, doch ich denke es wird schon so klappen.
Ich bin sehr bereit wieder auf die Strasse zu gehen und ich verlasse Spokane früher als ich plante. Eigentlich werde ich heute noch abfahren. Ich werde gegen Süden fahren durch kleine Orte und die Wildnis zwischen Spokane und Boise, Idaho. Mein Ziel ist irgendwie Hells Canyon (Höllenschlucht) National Park, doch glaube ich nicht, dass ich es schaffe, dort heute noch anzukommen. Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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(Nachtrag: Ich habe ein paar E-mails erhalten, die nicht damit übereinstimmen mit dem, was ich über Spokane geschrieben habe. Diese kommen von Leuten, die die Gegend viel besser kennen als ich. Sie deuten auf eine pulsierende Kultur, Naturschönheit überall, warme freundliche herzliche Leute, und die aufregende Zeit einer Stadt, die aufwärts strebt. Ich kann nur darüber schreiben, was ich sehe, doch habe ich gelernt einen Ort nicht zu beurteilen, besonders wenn ich ihn nicht vollkommen verstehe. Ich schulde Spokane eine Entschuldigung. Tut mir leid, Spokane.)
Spokane ist einer der Orte, wo ich oft durchfuhr, doch nie viel Zeit dort verbrachte. Es ist die zweitgrösste Stadt im Staat Washington, und liegt in Ost Washington, nahe der Idaho Grenze.
 Ich habe ein wenig Zeit in Spokane verbracht. Die Stadt hat eine Menge Geschichte und ist wie Portland an einem herrlichen Flussufer entlang gebaut. .Es gibt eine Reihe von lokalen Geschäften, die auf eine einzigartige Kultur hinweisen. Die Einwohner sind freundlich. Und das ist das Ende der netten Dinge die ich über Spokane zu sagen habe.
Konfrontiert mit einer hinfälligen Innenstadt, baute die Stadt ein riesiges Flussufereinkaufszentrum im Hinblick auf die 1974 Weltausstellung. Man lud viele nationale Ketten ein, hier einen Laden zu eröffnen. Das Einkaufszentrum brachte mehr Verkehr in die Innenstadt für eine begrenzte Zeit. In den 1990’er Jahren fing der Verfall wieder an. Darum wurde das Zentrum umgebaut, erneuert, erweitert, man baute Hochgaragen, zog elegante nationale und internationale Ketten an. Heute ist das Einkaufszentrum nahe den Spokane Wasserfällen und beherscht die Innenstadt. Es ändert den Verkehrsgang und bildet Parkp, robleme. Es dominiert Konkurrenz von lokalen Geschäften. Es ist der Brennpunkt der Stadt. Von dort in alle Richtungen hat man überdachte generische Klein Einkaufszentren mit bekannten Geschäftslogos, die über den Verkehr ragen und die die Aufmerksamkeit der Fahrer auf sich ziehen. Und es ist nicht so, als ob der Ort mit einem Mal warm und freundlich ist. Man nennt es Spo-Compton und das hat einen Grund. (Compton ist das bekannte gewalttätige und schäbige Ghetto in Los Angeles.) Es gibt eine Menge sehr schlechter Gegenden. Spokane mag eine wiederbelebte Innenstadt haben, doch das geschah, weil die Stadt ihre Seele dem unternehmerischen Amerika verkaufte.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Ich kam an in Spokane am Donnerstagabend, um meinen guten Freund Justin zu besuchen. Freitagnachmittag fuhren wir nach Nord Idaho um dort am Prierst Lake zu campen zum Wochenende. .Priest Lake ist ein riesiger 31 km langer See, der in der nordwestlichen Ecke von Idaho liegt.

 Justin und ich wuchsen zusammen auf. Er ist der naturbegeistertste Kerl den ich kenne. Er ist ein Pfadfinder des höchsten Ranges, ein eifriger Felsenkletterer, Bergsteiger und Wanderer. Er hat die NOLS Freienabenteuertraining erfolgreich beendet, er klettert auf Berge allein nur zum Spass usw. Er schrieb ein Journal über seine 30 Tage NOLS Bergexpedition auf his site. Es ist fast unglaublich. Er studiert Ingenieurwissenschaft an der Gonzaga Universität in Spokane.
Wir fanden einen guten Campingplatz auf einer Waldzugangsstrasse am nördlichen Ende des Sees. Die Wettervoraussage hatte Kälte und Regen für das ganze Wochenende berichtet. Es gab Schnee auf dem Boden auf unserem Campingplatz und alles war triefend nass. Es regnete dann und wann und es war sehr schwierig, ein Feuer anzuzünden.
Samstag war viel besser und wir fuhren zum See. Wir fanden ein verlassenes Dampfschiff nahe dem Ufer.

Justin hatte vor kurzem ein Weisswasser Kayak gekauft und er nahm es, um es auszuprobieren. Ich stieg auf einen kleinen Hügel und las ein bisschen.
 Als er zurückkam, versuchte ich das Kayak, doch war es zu klein für mich.

Dann entschieden wir uns die Waldzufahrtsstrasse hinaufzufahren, um zu sehen, wie weit das ging. Es gab eine Menge Eis und Schnee auf der Strasse, doch sein kleiner Lastwagen schaffte es gut, nachdem wir zwei Hindernisse beseitigt hatten.

 Je höher wir kamen, desto besser wurde das Wetter. Schmelzender Schnee an den steilen Klippen glitzerte in der Sonne.
Wir sahen Bergziegen, die auf den Granitfelsen herumstiegen.

Bald war die Strasse so mit Schnee bedeckt, dass der kleine Lastwagen nicht weiter fahren konnte. Wir liessen ihn stehen und wanderten weiter, doch es war zu kalt, um mehr zu sehen. Der Schnee war sehr tief, mehrere Meter an einigen Stellen. Die einzigen anderen Spuren waren Elchspuren. Keiner war hier, seit der Schnee gefallen war.

Wir stampften noch ein paar Kilometer weiter durch die Schneewehen und Nebenflüsse bis es dunkel wurde. Priest Lake ist bekannt als die Gegend, wo Bären leben. Grizzlies und Schwarzbären sind überall. Wir hatten ein Bärensprühmittel bei uns, darum hatten wir keine Sorge. Doch ist es am Besten, nicht nachts herumzuwandern.
Sonntag standen wir früh auf und kochten Frühstück. Ich gebrauchte meinen neuen Kaffee Perculator, doch da fehlte ein Teil, darum musste ich improvisieren.
Wie gut dass Justin so viel besser war mit kochen und er machte FrüstückBurritos. Lecker.
Den Rest des Tages verbrachten wir in unserem Camp. Es war ein fauler Tag. Wir komponierten ein Lied. Ich werde bald das Video zeigen.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Am Dienstag und Mittwoch besuchte ich meinen Grossvater in Aberdeen, WA. Ich habe nie viel von Aberdeen gesehen. Das ist seltsam, weil meine Eltern dort aufwuchsen. Mein Grossvater gab mir eine Tour und führte mich zum essen aus in dem Restaurant, wo meine Mutter als Kellnerin gearbeitet hat, um Geld zu verdienen und die Universität besuchen zu können.
Die Geschichte von Aberdeen ist die Geschichte eines Ortes, der im Niedergang begriffen ist. Es ist ein alter Holzfäller Ort, der einst von dichtem alt bestehendem Wald umgeben war. Die Wälder sind nun nicht mehr da und das neu gepflanzte Nutzholz ist noch nicht genug gewachsen, um es zu fällen.Darum schliesst man die Sägemühlen und eine Menge Leute haben keine Arbeit mehr. Neue Industrie hat noch keinen Fuss gefasst, verkörpert durch die grösste Biodiesel Firma in der Nation, die gross und still dort steht, geschlossen kurz nach der Öffnung, weil der Markt falsch kalkulierte.

Donnerstag verliess ich den Pazifischen Nordwesten und fuhr nach Ost Washington. Während ich durch die Cascaden Berge fuhr, knipste ich ein paar gute Bilder aus dem Fenster. Es gab Schnee- und Eiswarnungen im Pass doch hatte ich Glück und fand nur nassen Matsch auf der Strasse.

Nach dem Pass sah ich einen schönen See. Ich kann mich nicht an den Namen erinnern, doch hier ist er:

Östlich vom Pass wurde es bald warm und der Schnee verschwand schnell. Ost Washington ist meistens Landwirtschaft und Wüste. Man kann nicht allzu viel davon sagen. Die Autobahn läuft gerade und flach und die Landschaft wechselt nicht. Es gibt wenig Verkehr. Es ist eine langweilige Fahrt.
Endlich kam ich zum Columbia Fluss Becken nahe Vantage, Wa. Der Fluss war breit und sehr blau. Ich stieg aus dem Auto und der Wind heulte nur so. Es war ein Kampf, die Autotür zu schliessen und um vorwärts zu gehen, musste ich mich beugen und anstrengen.

Auf der östlichen Flussbank hielt ich an einem Aussichtspunkt an; da war eine Frau, die ein Bild knipsten wollte und der Wind riss ihr die Kamera aus der Hand.
Der Rest der Fahrt war ohne bemerkenswerte Zwischenfälle ausser dem Sonnenuntergang.

Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Ich ging, um ein Seattle Mariners Major Baseball Spiel zu sehen. Die Mariners waren sehr schlecht in den letzten paar Jahren. Sie haben nicht die Entscheidungsspiele mitgemacht seit 2002 und neben einer zufälligen Gewinner Saison in 2006 sind sie eine der traurigsten Franchisen in der Liga. Voriges Jahr waren sie die erste Mannschaft in der Geschichte, die mehr als 100 Spiele ( von 162) verloren haben mit einer Lohn- und Gehaltsliste von mehr als $100 Millionen. Doch dieses Jahr sind sie an erster Stelle einen Monat in die Saison hinein.
Safeco Field ist eins der grossartigsten Ballparks in der Welt. Es wurde fast nicht gebaut. 1995 hat die Stadt ganz knapp dagegen gewählt ein neues Baseball Stadion zu bauen, um den hinfälligen Kingdome zu ersetzen Kurz darauf machten die Mariners ein erstaunliches Come-back von 13 Spielen hinter den Division führenden Los Angeles Angels und gewannen den Division Titel in einem speziellen 163 Entscheidungsspiel. Darnach schlugen sie die New York Yankees in dem Divisionalen Stichkampf in einem aufregenden Spiel – zweimal gewinnend (bekannt in Seattle als The Double) mit Edgar Martinez, der Ken Griffey Jr. scored. Die Stadt stand hinter der Mannschaft und liebte Baseball wieder. Eine zweite Wahl wurde abgehalten und man wählte, das Stadion zu bauen.
Wie immer, ich wollte zeigen wie wunderbar das Stadion ist und wie stolz die Seattle Bevölkerung darauf ist.
Ich werde nicht das ganze Spiel beschreiben. Wenn ich einmal davon anfange und es erkläre oder darüber schreibe, kann ich nicht aufhören. Wenn Sie gerne einen Rückblick lesen wollen, dann ist Lookout Landing eine gute Quelle. Der heutige Werfer war Felix Hernandez. Er ist unser 23 Jahre alter Star. Sogar als ein wenig voreingenommener Mariner Fan muss ich sagen, dass er der begabteste Werfer überhaupt ist. Ich sah seinen zweiten Spielklasseanfang, als er 19 Jahre alt war. Er war der erste 19 jährige, der ein Spiel begann seit 1991. Er warf 8 innings und erlaubte 0 Durchläufe und 5 Schläge. Das ist wirklich gut.


Felix war nicht der Beste heute. Er warf nicht so kräftig wie sonst. Er vergab 6 Läufe in 6 innings. Ich lernte nach dem Spiel, dass er die Grippe hatte. Gottseidank machten es die Schläger interessant.. Ichiro Suzuki, unser anderer grosser Star, machte einen dreifachen Punkt.

Wir kriegten grosse home Läufe mit Russell Branyon und Franklin Gutierrez und machten es 5-6 am Ende der 9. inning (letzte Chance). Mit zweimal out Ichiro war wieder gegen einen Läufer am 2. Base. Sollte er einen hit bekommen würde der Läufer einen Punkt gewinnen und das Spiel würde unentschieden ausgehen. Jeder schrie. Die Mariner Moose (·Elch Maskotte) hüpfte herum.
Und dann schaffte es Ichiro nicht. Jeder war enttäuscht. Man kann nicht alle gewinnen. Ich habe dich immer noch gern Ichiro.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Ich bin jetzt seit vier Wochen auf Reisen, und das ist vielleicht ein Viertel der ganzen Zeit, in der ich unterwegs bin. Ich wusste nicht was ich tat als ich anfing, ich fuhr einfach in eine generelle Richtung mit nebeligen Zielen im Auge. Ich habe gecampt, ich schlief auf Couchen, ich war in der Natur, und in Städten, ich sah Familie und Freunde, ich war allein. Ich habe ein bisschen von allem erlebt und kann mir vorstellen, wie der Rest der Fahrt vor sich gehen wird, wenn ich einmal weg von der Westküste bin und von fast allen Menschen, die ich kenne. Ich habe ein paar Dinge gelernt.
Eins davon ist, dass camping nicht einfach ist, wenn man spontan reist. Jeden Morgen muss man kalkulieren, wo man am Ende des Tages sein wird und man muss Campingplätze in der Nähe finden. Wenn es keine Campingplätze in der Nähe gibt, muss man seine Route ändern. Dann muss man diese Campingplätze auskundschaften und herausfinden, ob sie offen sind, ob sie preiswert sind und ob sie die Nacht frei sind. Normalerweise ist es sehr schwierig, den Campingplatz Aufseher zu kontaktieren, wenn es überhaupt solch einen Menschen gibt. Wenn man einen entsprechenden Campingplatz findet, muss man vor Dunkelwerden dort erscheinen, einen Platz finden und sein Zelt aufbauen. Campingplätze sind normalerweise in abgelegenen Gegenden und wenn man einmal sein Zelt stehen hat, ist es unbequem wieder fortzufahren.Auch gibt es stille Stunden und Zelt Regelungen und man sitzt fest am Abend. Man könnte die Gegend erkunden, mit Einheimischen sprechen. Anstatt sitzt man und erwärmt eine Büchse Bohnen. Wenn man Feuerholz kaufen kann. Dies bringt mich zum nächsten Punkt.
Campen ist teuer. Ich wusste nicht dass ein drei qm Stück Erde so teuer sein kann. An der Westküste ist $20 pro Nacht ein guter Preis für einen primitiven Platz. Das ist eine Menge Geld, wenn man alleine reist. Man darf kein Holz sammeln doch der Campingplatz Aufseher verkauft einem gern ein Bündel Holz für $10.
Heimliches campen (schauen Sie meinen 2, Tag Bericht an) ist sehr schwer zu tun, wenn man ein Auto hat. Es ist gewöhnlich illegal in der Nähe von Strassen. Wenn man ohne Auto reist, ist es leichter in einen Wald zu wandern und dort sein Zelt aufzustellen. Doch ein Auto voller ertsachen ist eine ewige Sorge. Es ist wie ein Kleinkind. Man kann es nicht an einer einsamen Strasse nachts allein lassen.
Darum habe ich mich entschlossen, mein Auto gegen einen Van einzutauschen. Einen in dem ich schlafen kann. Gottseidank hatte mein Bruder einen Van, den er mit mir tauschen wollte. Leider hat er damit vor anderthalb Wochen einen Unfall gehabt. So musste ich warten, bis er wieder repariert war, ehe ich Western Washington verlassen konnte. Es ist schön Familie und Freunde zu sehen, doch bin ich bereit zu fahren. Ich fühle mich, als ob ich auf Urlaub bin. Ich will aber Abenteuer erleben.
Die zweite Sache, die ich gelernt habe, ist schwerer in Worte zu kleiden. Ich wollte ein Abenteuer erleben als ich diese Reise begann. Ich wollte meine Perspektive ändern, ich brauchte Zeit um zu schreiben und ich wollte die Unterschiede der Leute in der USA erfahren.Die Menschen und die Kultur in den Grosstädten an der Westküste sind sehr ähnlich. Ich bin sicher dass es grosse Unterschiede gibt zwischen der Westküste, dem Süden, dem Mittwesten und der Ostküste. Doch denke ich, dass in allen grossen US Städten die Presse und Werbekultur und die Verschiebung der Einheimischen die Unterschiede in den Hintergrund drängt. Meine Theorie ist es, dass die Kleinorte in Amerika viel mehr die regionalen Einzigartigkeiten bewahren die ich suche. Darum werde ich mehr kleine Orte anfahren.
Das ist es soweit. Das erste Viertel meiner Reise war einfach grossartig. Ich sehe den nächsten Monaten mit Spannung entgegen.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Ich verliess Bellingham und fuhr südlich zurück nach Seattle. Ich traf Michelle und Ronnie von USATourist in Ballard, WA. Sie sind sehr nett und gaben mir einen Karton mit Proviant und auch 2,500 Visitenkarten und einem Stempel der sagt”Bryan war hier.” Die haben mich tastsächlich dazu eingeladen Vandalismus zu begehen. Und wer mich kennt, weiss dass es nicht schwer ist, mich dazu zu verleiten. Darum werde ich meinen Weg über das Land machen und überall die Visitenkarten hinterlassen. Jawohl!!!!!!
Nach dem Lunch fuhr ich nach Freemont, WA, um dort einige Zeit zu verbringen. Freemont ist eine künstlerische Nachbarschaft nördlich von Seattle. Hier gibt es eine Reihe von guten Cafes und Buchläden und Kunstgalerien, Restaurants und Bars. Es grenzt an Lake Union’s Salmon Bucht.
Dann fuhr ich nach Kent, WA, um meinen Onkel Don zu besuchen. Es macht immer viel Spass mit ihm zusammen zu sein. Er ist der lustige Onkel. Er führte mich zum essen aus und nachdem er meine Camping Erfahrung sah, gab er mir das Buch Camping für Dummköpfe. Ich habe das Gefühl, er will mir eine subtile Warnung geben… Danke, Onkel!
Am nächsten Morgen fuhr ich nach Olympia zurück, weil ich meinen Regenmantel zu Hause vergessen hatte. Ich blieb die Nacht und den nächsten Tag und die nächste Nacht weil mehrere Pläne in schneller Reihenfolge zusammenbrachen. Ich liebe es nicht, das Gleiche zu tun, es ist ärgerlich. Ich wollte fast einfach fortfahren um nicht warten zu müssen, bis der Van repariert war, doch dann zwang ich mich geduldig zu sein. Darnach hatte ich eine gute Zeit mit meinen Eltern und meinem Hund.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Es war ein herrlicher sonniger Tag in Bellingham, gerade perfekt um draussen ein Abenteuer zu erleben. Mein frisch gewaschenes Auto sah besonders schön in der Sonne aus.
Seht wieviel Platz ich jetzt im Auto habe!
Ich erkundigte mich und hörte, dass die beste Wanderung in Bellingham. Der Oyster Dome sein sollte. Leider gibt es dahin keine markierten Wanderwege. Verschiedene Leute gaben mir verschiedene Hinweise. Irgendwie habe ich es doch gefunden.
Der Weg ging hoch nach oben mit vielen Kurven, und bald war ich hoch über der Küstenstrasse und tief im Wald.
Der Wanderweg war wenig gekennzeichnet und man konnte ihn kaum sehen. Ich nehme an, dass das der halbe Spass ist.

Ich wanderte drei Kilometer. Es gab kaum andere Leute auf dem Weg und es tat gut, mich wirklich anzustrengen und den Schweiss von meiner Stirn zu wischen. Endlich kam ich zum Gipfel und wurde durch herrliche Ausblicke über den Puget Sound, die San Juan Inseln, dem Skagit Fluss Tal usw. belohnt. Von dieser Höhe sah ich wie der Wind die Wellen herumwarf in grossen Kreisen. Die Sonne glitzterte über dem Wasser und die Habichte liessen sich vom Wind darunter tragen.


 Die Aussicht war wirklich spektakulär. Dann musste ich wieder hinunter laufen. Ich nahm zwei Umleitungen, eine zufällig, die andere nicht. Habe ich erwähnt, dass der Wanderweg kaum markiert war? Ich traf einen Mann auf dem Weg, der mir auf dem Gipfel sagte, dass ich unbedingt links abbiegen muss. Ich habe nie den linken Pfad gesehen den er erwähnte, und nach zwei Stunden wusste ich, dass ich ihn verpasst hatte. Doch wusste ich nicht, ob dies die rechte Abbiegung war oder nicht. Nach einem Kilometer war ich auf einem privaten Kiesweg. Ich ging weiter. Der Weg war sehr lang und lief bald parallel zu dem Strand. Ich konnte die Strasse unten hinter einer steilen Klippe sehen. Ich dachte der Kiesweg würde sich mit der Hauptstrasse verbinden, doch wollte ich auch nicht zu weit von meinem Auto weg sein und entschloss mich, die Klippe herunter zu klettern. Ich schaffte es auch und rutschte durch Blätter, Schlamm und Moos, nichts war fest, sogar Felsen waren glatt mit Schlamm. Dann hielt ich mich an einem Ast fest und der brach (natürlich) und ich fiel 5 Meter zum Fusse der Klippe hinunter. Die Gedanken, die mir durchs Gehirn schossen waren (erstens) “Oh Sch……”, (zweitens) “Ich habe keine Krankenversicherung” und (drittens)” Ich wundere mich ob mein Körper jemals gefunden wird?” Glücklicherweise gab es keine Felsenvorsprünge und der Klippenfuss war so weich wie der Rest. Ich fand mein Auto gerade als die Sonne unterging. Ich ging auf eine Brücke, die das Wasser überblickte und sah einige herrliche Dinge.


Fünf Stunden die ich gut verbrachte. Am nächsten Tag taten mir meine Oberschenkel weh.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Wo ist Bryan?

Regeln und Einzelheiten.
Der erste, der auf der englischen Version zuerst kommentiert, gewinnt ein USATourist T-shirt!
Vergessen Sie nicht: Wenn Sie je dort gelebt haben oder noch da leben, wo das Foto aufgenommen wurde, düren Sie nicht mitmachen. Tut mir leid. Da gibt es andere Chancen für Sie.
Dieser Gewinn ist schon vergeben.
Antwort: Die Kuss Statue am Hafen in Olympia, Washington.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Meine beiden Brüder Brett und Geoff, studieren an der Washington Universität in Bellingham, Washington. Bellingham ist bekannt als der Ort für Naturliebhaber. Gestern war Brett’s 22. Geburtstag. Ich gab einem unwiderstehlichen Druck nach und fuhr nach Bellingham.
Doch zuerst wusch und säuberte ich mein Auto das erste Mal in einem Jahr. Jetzt sieht es wie ein ganz anderes Auto aus. Ich entschied mich auch, viel leichter zu fahren. Es ist wirkich sehr unbequem eine Menge auszuladen und alles neben dem Auto aufzustapeln, um an eine saubere Unterhose zu kommen. Darum habe ich sie einfach mehrere Tage getragen und so geht es ja nicht. Es macht auch keinen fröhlich.
Darum liess ich ungefähr 2/3 meiner Klamotten in dem Haus meiner Eltern. Jetzt kann ich sogar sehen, ob andere Autos hinter mir fahren, wenn ich Bahnen wechsle.
Ich ging noch einmal nach Olympia, um dort Lunch zu essen. Da fand ich dieses Schild in einem unabhängigen Buchladen. Ich glaube, es illustriert die Olympia Atmosphäre sehr deutlich.
Ich startete für Bellingham ziemlich spät und kam dort um 18.30 an. Brett lebt mit vier anderen Leuten in dem besten Partyhaus, das ich je gesehen habe. Es ist einfach erstaunlich. Ich werde ein paar Bilder knipsen, wenn es sich ergibt, weil es so fantastisch ist. Als ich ankam, sah man leere Bierflaschen auf jeder flachen Oberfläche in dem Haus von seiner Geburtstagsparty den vergangenen Samstag.
Wir gingen aus zum Essen und hatten zwei Drinks. Jeder hatte immer noch einen Kater von der Party am Samstag. Brett musste auch am nächsten Morgen um 8 Uhr eine Vorlesung hören, darum war es eine ziemlich ruhige Nacht.
Hier ist Brett, der neben einem seiner Geburtstagsgeschenke sitzt: ein alter Monitor, den er an seinen Klapprechner anbringen kann. Er liess seinen Klapprechner die Treppe hinunter fallen und der Bildschirm war kaputt. Ach du lieber Himmel!
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Ich blieb in Olympia zwei Tage länger als erwartet, weil ich das Konzert meiner Mutter am Sonntag hören wollte. Sie spielt die erste Geige in dem Olympia Symphonie Orchester. Sie ist wirklich gut.
Ich verbrachte einige Zeit in Olympia und schrieb etwas am Samstag. Es war der zweite Tag des alljährlichen Kunstspaziergangs. Am späten Nachmittag war die Parade der Spezies angesagt. Eine Reihe von Leuten verkleiden sich als bedrohte Tiere und marschieren durch die Strassen, um Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Ich lief bis zur Promenade am Wasser entlang. Olympia liegt am südlichsten Zipfel vom Puget Sound. Ich knipste ein paar Bilder und merkte, dass der Sand aus meiner Kamera heraus war. Ich kann immer noch das Knirschen im Mechanismus hören, doch ich kann es wieder genau einstellen.
Olympia ist eine nette Stadt. Es ist recht klein (ungefähr 50,000 Einwohner), jung, flott, künstlerisch usw. Es gibt hier viel unabhängiges Denken ud Geschäfte. Die Leute sind nett. Die Innenstadt ist interressant.
Viele Leute wanderten herum und ich traf Menschen, die ich vom Gymnasium kannte. An jeder Häuserecke gab es jemanden, den ich kannte. Jede Unterhaltung ging so vor sich:
“ Hi”
“Hi!”
“….”
“So, wie ist es Dir ergangen die letzten … 6 Jahre?”
“ Gut. Und Dir?”
“Gut”
“…..”
“Nun, mach’s gut”
“Tschüss”
Nach ungefähr zehn solcher Unterhaltungen entschied ich mich, die Parade der Spezien zu vergessen. Olympia ist eine nette Stadt, sie ist aber zu klein. Ich ging nach Hause zurück. Ich ging nach nebenan, um meine Nachbarin Frau Zunnikah zu besuchen. Sie war nicht zu Hause, doch da war diese riesige Hummel, die um ihr Dachfenster herumflog. Es war die Art von Hummel, die ein lautes brummendes Geräusch machen, nicht das freundliche Brummen von Bienen. Ich bin mir nicht sicher warum ich mich entschied, davon ein Bild mit meinem iphone zu machen. Die Hummel brummte herum und ich konnte einfach kein Bild machen. Ich stand unten drunter mit ausgestreckten Armen und wartete auf den richtigen Moment, als sie mich bemerkte und direkt auf meiner Schulter landete. Ich schlug es fort und rannte quer über den Rasen. Die Hummel folgte mir über die Strasse hinüber mit ihren lauten Geräuschen. Es war furchterregend.
Am nächsten Tyag war das Konzert. Die Symphonie spielt in der Washington Zentrum Konzerthalle und es war proppenvoll. Das Konzert hiess:” In der U.S.A. gemacht”

Meine Mutter ist die erste Geige in der zweiten Reihe. Da ist sie.

Sie spielten zwei sehr schöne Musikstücke von jungen Komponisten John Philip Sousa und Amber Gudaitis. Sie spielten das Aaron Copeland Kl;arinetten Konzert mit einem aussergewöhnlichen Solo.. Während der Pause trafen wir sie und gingen hinter die Kulissen. Ich kam mir vor wie ein Fan.

Das ist mein Vater links und unser alter Freund Tom Linden, die ihren VIP (sehr wichtige Leute) Status geniessen. Nach der Pause spielten sie die Dvorak Symphonie “Aus der Neuen Welt”. Ich habe es ,mehrere Male gehört und spielte es sogar im Gymnasium, doch habe ich es noch nie so gehört Einfach aussergewöhnlich . Fantastisch, kraftvoll. Und andere Superlative. Es ist schwer, es mit Worten zu beschreiben. Ich bin froh, kein Musikkritiker zu sein. Es war wirklich gut.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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