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Auf der Strasse mit Bryan

27.28. Tag: Den Pazifischen Nordwesten verlassen >> Spokane. WA

Am Dienstag und Mittwoch besuchte ich meinen Grossvater in Aberdeen, WA. Ich habe nie viel von Aberdeen gesehen. Das ist seltsam, weil meine Eltern dort aufwuchsen. Mein Grossvater gab mir eine Tour und führte mich zum essen aus in dem Restaurant, wo meine Mutter als Kellnerin gearbeitet hat, um Geld zu verdienen und die Universität besuchen zu können.

Die Geschichte von Aberdeen ist die Geschichte eines Ortes, der im Niedergang begriffen ist. Es ist ein alter Holzfäller Ort, der einst von dichtem alt bestehendem Wald umgeben war. Die Wälder sind nun nicht mehr da und das neu gepflanzte Nutzholz ist noch nicht genug gewachsen, um es zu fällen.Darum schliesst man die Sägemühlen und eine Menge Leute haben keine Arbeit mehr. Neue Industrie hat noch keinen Fuss gefasst, verkörpert durch die grösste Biodiesel Firma in der Nation, die gross und still dort steht, geschlossen kurz nach der Öffnung, weil der Markt falsch kalkulierte.

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Donnerstag verliess ich den Pazifischen Nordwesten und fuhr nach Ost Washington. Während ich durch die Cascaden Berge fuhr, knipste ich ein paar gute Bilder aus dem Fenster. Es gab Schnee- und Eiswarnungen im Pass doch hatte ich Glück und fand nur nassen Matsch auf der Strasse.

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Nach dem Pass sah ich einen schönen See. Ich kann mich nicht an den Namen erinnern, doch hier ist er:

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Östlich vom Pass wurde es bald warm und der Schnee verschwand schnell. Ost Washington ist meistens  Landwirtschaft und Wüste. Man kann nicht allzu viel davon sagen. Die Autobahn läuft gerade und flach und die Landschaft wechselt nicht. Es gibt wenig Verkehr. Es ist eine langweilige Fahrt.

Endlich kam ich zum Columbia Fluss Becken nahe Vantage, Wa. Der Fluss war breit und sehr blau. Ich stieg aus dem Auto und der Wind heulte nur so. Es war ein Kampf, die Autotür zu schliessen und um vorwärts zu gehen, musste ich mich beugen und anstrengen.

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Auf der östlichen Flussbank hielt ich an einem Aussichtspunkt an; da war eine Frau, die ein Bild knipsten wollte und der Wind riss ihr die Kamera aus der Hand.

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Der Rest der Fahrt war ohne bemerkenswerte Zwischenfälle ausser dem Sonnenuntergang.

 

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Übersetzung von: Irmgard Castleberry
 

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